Kundenzitate
Prof. Dr. F. G. Zehnder:
…die Bilder von Franz Wieland sind bewegte Malerei, die zum Stillstand gekommen noch immer von den bewegten Zeiten ihrer Entstehung spricht…
…das Bildvokabular kündet von der Erfahrung mit Volumen und Raum, vom Gefühl für Rhythmus und Komposition…
…das spannende Szenario von Intuition und Präzision, von grober und feiner Form, von Makro – und Mikrokosmos, von Fläche und Linie, von Licht und Schatten, von Heftigkeit und Disziplin…
…Franz Wielands Bildwelten sind abstrakt, aber keine künstlerischen Psychogramme des Augenblicks, sie sind eingebunden in eine entwickelte Stilsprache…
…spielerischer Ernst hält in den Bildern eine wichtige Balance, die in den seriellen Werken die Wiederholung und in den Einzelbildern jede Beliebigkeit außen vorhält…
…mehr Absicht als Zufall, mehr Erfindung als Entwicklung, mehr Poesie als Prosa…
Dr. Wolfgang Vomm:
…zum Verständnis von Franz Wielands Arbeiten mögen Begriffe wie Konzentration und Reduktion, aber auch Deformation, Auflösung und Abstraktion vielleicht eine Hilfestellung leisten. Sie markieren wie mir scheint, die methodische Bandbreite eines künstlerischen Konzepts…
Dr. Michael Euler - Schmidt:
…Spannende Malerei ist heute selten geworden. Franz Wieland entwickelt auf den Leinwänden ein Szenario, das mit der Wucht von Lust und sensibler Intensität spielt…
…Wielands Bilder sind von ungeheurer Präsenz und verwickeln den Betrachter in eine Diskussion, der er sich nur schwerlich entziehen kann…
…F.W. ist nun partout kein Mensch, der das Oberflächliche bevorzugt, vieles sitzt bei ihm unter der ersten, der zweiten, der dritten Farbschicht. Und jede Struktur und Bildebene hat ihr Temperament, mal leuchtet es, mal nimmt es sich zurück, doch ganz vordergründig und frisch betrachtet, ist es erst einmal heftig. Es sind Bilder, die man darum nicht so einfach hinhängen und konsumieren darf. Franz Wieland hat da einen Duktus für sich entwickelt, der vom Betrachter her gesehen eine offene Auseinandersetzung fordert…
Dr. Heidrun Wirth:
…als Zeichen für dieses sich Nach- innen-und-außen-zugleich-wenden taucht immer wieder die Ellipse auf, ein schwebendes Zeichen, dass ein Stück der Bildwelt umgreift… …diese Lebendigkeit im Werk von F.W. ergibt sich im eigentlichen daraus, dass hier die Dinge angestoßen werden, die sonst in unserer schön geordneten und durch Technik und Unterhaltung ebenso schön erweiterten wie beschnittenen Welt jenseits… …es ist eine Spannung zwischen dem, was aus den Tiefen der Persönlichkeit emotional-eruptiv aufsteigt und dem, was in gründlicher Reflexion und Konzentration daraus gemacht, geschliffen und immer wieder überarbeitet wurde, eine Spannung zwischen Jähem und Subtilem, Unbewusstem und Reflektiertem. Der Künstler selbst aber sagt:“ Ich stehe immer irgendwo zwischen Selbstentäußerung und Konzentration… …und jede Kunst ist, das sagte schon Oscar Wilde, „ immer zugleich Oberfläche und Symbol“. “diejenigen, die unter die Oberfläche tauchen, tun es auf eigene Gefahr. Diejenigen, die Symbole entziffern, tun es auch auf eigene Gefahr, denn es besteht kein Zweifel:“ den Zuschauer und die Zuschauerin“; so fährt er fort, zeigt die Kunst im Spiegelbilde…
Dr. Romana Rebbelmund:
…der Bildkosmos von Franz Wieland changiert zwischen freien Abstraktionen und erkennbaren Zeichen, zwischen haptischen Oberflächenreizen und tiefgründigen Aussagen… …dieser Aspekt der zeitlichkeit, der Schöpfung neuer Sinnzusammenhänge, erschließt sich aus dem künstlerischen Ansatz Franz Wieland: Im Streben nach dem reinen künstlerischen Ausdruck versteht der Künstler das Einzelwerk eher als Weg denn als Ziel… …Die beständige Reflexion des Selbst und des Anderen, des Innen und des Außen, des Bewussten und des Unbewussten mündet in eine Bildsprache, die adäquat vielleicht als Möglichkeitsgefüge bezeichnet werden kann…